Po-Lin

Dokumentarfilmreihe im Industriesalon - immer am ersten Freitag im Monat
Freitag, den 3. März 2017 um 19Uhr

Po-lin Spuren der Erinnerung, 2008 

Regie: Jolanta Dylewska
Produzent: Klaus-Dieter Schmutzer

Polnische Juden die in die USA ausgewandert waren besuchten in den 1930er Jahren ihre Verwandten in Polen und filmten sie dabei. Ihre Aufnahmen wurden gerettet - sie sind einzigartige Dokumente einer vernichteten Welt.

Auf ihrer Flucht vor Progromen oder der Pest waren die Juden einst nach Polen gekommen. Hier wurden sie freundlich empfangen. Da sagten sie "Po-lin" - hier bleiben wir - und gaben so Polen den jüdischen Namen. Im polnischen Schtetl leben Polen und Juden Seite an Seite.
Nach dem Krieg sind davon nur Ruinen geblieben, Erinnerungen, Lieder und Fotos.
Jolanta Dylewska sammelte Amateuraufnahmen und verband sie mit authentischen Texte. So schaffte sie es: Die starr gewordenen Erinenrungen lernten wieder laufen.

Ihr Film zeigt, wie die Juden in der Zwischenkriegszeit lebten, arbeiteten, feierten und beteten - ein wunderbares Portrait einer ausgelöschten Welt.

Anschließend Diskussion mit dem Produzenten des Films, Klaus-Dieter Schmutzer

 

* Diese Filmreihe wird finanziert mit Mitteln der BVV Treptow-Köpenick