Elektronenröhrenschau

Fertigungsmittel, Werkzeuge, Maschinen

Spezialmesstische für                                                     Vertikaleinschmelzmaschine
Röhrentypen wie SRS 551                                               für Glaskolben in Röhren


Glasbläser-Arbeitsplatz                                                    Metall-Keramik-Verbindungen für  
zum Anglasen von Einzelteilen                                        den Röhrenaufbau

Weiterhin zu sehen sind unterschiedliche Punkt-Schweissmaschinen, Montagewerkzeuge, eine Horizontaleinschmelzmaschine für Kleinsenderöhren, ein Lebensdauertestgestell, ein Profilprojektor, Hohlglas-Dickemessgerät, Geräte zum Nachweis von Glasspannungen mittels polarisierten Lichts. Für Kleinsenderöhren: Röhrenmesstische, Glasrohkolben, Systemhalterungen aus Keramik, im Vakuum konservierte Einbauteile und Getter zwecks „späterer“ Verwendung.

Schau der Elektronenröhrenfamilien und Beispiele für deren Anwendung

 

 

 

 

In 18 beleuchteten Wandvitrinen ist die gesamte Palette international üblicher Elektronenröhrenfamilien ausgestellt, die aus der langjährigen Fertigung des WF stammen.

 
Neben Röhren baute das WF bis 1960 auch 
UKW-Sender, von denen mehrere Exemplare
erhalten sind. Richtfunkgeräte und die Endstufe
eines 10-kW-Tonsenders für das Farbfernsehen
sind Fremderzeugnisse. Sie demonstrieren die
Anwendung von Wanderfeld- und Höchst- 
frequenzröhren aus dem WF. 


Gleiches gilt für Studio- und Industriefernsehkameras, ausgestattet mit WF-Orthikons bzw. Endikons.
Das WF hatte ein breites Produkt-Spektrum.
Zur Sammlung gehören deshalb auch Elektronenmikroskope, Bauteile für die Hohlleitermesstechnik und schließlich eine von drei im WF entwickelten und damals an die Theater ausgelieferten elektronischen Toccata-Orgeln mit insgesamt je 250 Röhren.



Fotoarchiv und Entwicklungsberichte aus den Jahren 1945 - 1989
Für die Erforschung der „Industriegeschichte Schöneweide“ ist die Tatsache wichtig, dass die Entwicklungsberichte des WF ab 1945 bis 1989 komplett im Industriesalon vorhanden sind.
Weiterhin konnten vom Industriesalon ca. 50.000 Fotos geborgen werden. Sie dokumentieren Produkte, technische Entwicklungen, Forschungen und das politische und soziale Leben im WF. Außerdem befinden sich zahlreiche Portraits von Werksangehörigen darunter – zumeist fotografiert zur Veröffentlichung in der WF-Zeitung „Sender" oder auch für Betriebsausweise.

Viele Fotos sind in einem beklagenswerten Zustand. Sie müssen inventarisiert und sorgfältig eingelagert werden. Im Industriesalon trifft sich einmal wöchentlich eine „Fotoerkennungsgruppe" – ehemalige WF-Mitarbeiter, die versuchen, die auf den Fotos abgebildeten Menschen, Anlässe, Betriebsabläufe etc. zu erkennen und zu beschreiben – eine sehr wichtige Voraussetzung, um auch in Zukunft mit diesem wertvollen Bestand arbeiten zu können. Falls auch Sie Interesse haben, die Fotos durchzuschauen – bitte im Industriesalon melden!

Zum Archiv gehören auch alle Jahrgänge der Betriebszeitung „HF bzw. WF-Sender“. Fachbereiche der benachbarten Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) nutzen bereits die einzigartige Möglichkeit, diese Quellen vor Ort einzusehen und damit zu arbeiten.

Vortragsreihe auf DVDs

 

 


Ab sofort gibt es viele Vorträge aus der Reihe „made in Schöneweide – Technikgeschichte(n) aus dem WF“ auf DVD. Für eine Spende von 10 Euro liegen die DVDs im Industriesalon für Sie bereit!

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